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Erfolgreicher Sommergasshuku für Kamakura
Schon seit alter Tradition treffen sich Karateka zu Gasshukus, um dort mehrere Tage miteinander zu trainieren, wobei allerdings nicht nur das Training wichtig ist, sondern auch die gemeinsamen Erfahrungen.
Das viertägige Gasshuku mit rund 220 Teilnehmern wurde dieses Jahr von Shihan Akio Nagai (8.Dan), Bundestrainer Deutschlands, und Sensei Manabu Murakami (6.Dan) geleitet. Murakami Sensei, zweifacher Kumiteweltmeister (Freikampf), ist schon traditionell Gastinstruktor auf den Sommerlehrgängen des SKID und stellte auch dieses Mal wieder seine Extraklasse unter Beweis und brachte den aus ganz Deutschland angereisten Karatekas die Feinheiten dieser traditionsreichen Kampfkunst näher. Schwerpunkt des Lehrgangs lag in diesem Jahr auf dem Kihontraining (Grundtechnik).
Murakami Sensei gelang es ein interessantes und abwechslungsreiches Training zu gestalten, wobei er auf viele Kleinigkeiten achtete und somit den Schülern half ihre Techniken zu verfeinern. Dies schaffte er unter anderem durch seine präzisen Erklärungen, die er durch viele Alltagsbeispiele unterstrich.
Höhepunkt des Gasshukus war die Ehrung vier großer deutscher Sensei (Meister) und die Gürtelprüfungen. Geehrt wurde unter anderem Reinhard Nawe Sensei (6.Dan), Leiter des Kamakura – Dojos , als Anerkennung für seine langjährigen Tätigkeiten im SKID überreichte Nagai Shihan ihm ein Präsent. Um nur ein paar seiner Leistungen zu nennen, Sensei Reinhard Nawe erkämpfte sich 1997 auf der Weltmeisterschaft den zweiten Platz in Kata (Form). Außerdem ist er Sportwart des SKID und einer der Trainer des Nationalkaders.
Zu den Gürtelprüfungen traten drei Schüler des Dojos Kamakura an. Frederick Thiel (2.Kyu; braun), Sebastian Meyberg (4.Kyu; violett) und Simon Menning (4.Kyu; violett) bestanden ihre Prüfungen mit Auszeichnung.
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